Partnerschaft Kolumbien - Bistum Aachen
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Partnerschaftlich verbunden - das Bistum Aachen und die Kirche Kolumbiens

 
 
 
kolumma

Auch zur Heiligtumsfahrt 2014 waren viele Menschen aus Kolumbien in Aachen zu Gast. Auf der Bühne im Aachener Hof gab es ein ganzes abendfüllendes Programm im Zeichen der Partnerschaft. © Domkapitel Aachen / Angelika Kamlage

 
 
 

Nach Beschluss des Bistumstages richtete 1999 das Bistum Aachen einen Partnerschaftsrat ein, der das Gremium des Bistums für die Koordination der Partnerschaftsarbeit mit der Kirche in Kolumbien ist.

Dieser wurde 2010 durch die bischöfliche Kommission für die Partnerschaft mit der Kirche in Kolumbien abgelöst.  Ihr Ziel ist es, die seit 50 Jahren unterschiedlich gewachsenen Formen der Partnerschaft in den Bereichen der Priesterausbildung, der Solidaritäts-, Friedens- und Menschenrechtsarbeit sowie der Bildungsarbeit zu stärken bzw. auszubauen und sie als Modell weltkirchlicher Weggemeinschaft erfahrbar zu machen.

 
 
 
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Afrikatag 2016

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Afrikatag 2015: Kirche hilft bei Betreuung der Flüchtlinge in Afrika

Hilfswerk missio Aachen ruft zur Unterstützung auf

Aachen, (iba) – Im Januar 2015 ruft das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen am „Afrikatag“ in Gottesdiensten zur Unterstützung kirchlicher Ausbildungsprojekte auf dem Schwarzen Kontinent auf.

Die Sorge der afrikanischen Kirche um rund 36 Millionen Flüchtlinge auf dem Kontinent und den dringenden Bedarf an gut ausgebildeten einheimischen kirchlichen Mitarbeitern für deren Betreuung steht dabei im Mittelpunkt. Die Kampagne steht unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause.

Am Sonntag, 3. Januar, findet im Bistum Aachen die Kollekte zum „Afrikatag" statt. Vom 1. bis 10. Januar wird in Gottesdiensten von 19 deutschen Diözesen die Kollekte zum Afrikatag gesammelt, die 2015 rund 1,44 Millionen Euro erbrachte. Das biblische Leitwort der Kampagne lautet „Bereitet dem Herrn den Weg".

Mit dieser Kollekte unterstützt missio Aachen die Ausbildung von Priestern und anderen kirchlichen Mitarbeitern aus denjenigen afrikanischen Diözesen, die dies nicht aus eigener Kraft leisten können, weil ihre Bevölkerung zu arm ist oder weil die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse es nicht zulassen. Für den Afrikatag 2016 ist Äthiopien das Beispielland. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Geschichte von Pfarrer Ghidey Alema aus Äthiopien. Er war selbst ein Flüchtling und lebt heute in Mai-Aini, einem von vier Flüchtlingslagern im Norden Äthiopiens. Dort betreut er Familien aus Eritrea, die über die Grenze nach Äthiopien geflohen sind.

Die Schirmherrin des Afrikatages, Gundula Gause, „bewundert diese Priester, Ordensfrauen, Ordensmänner und Katecheten für ihre Selbstlosigkeit". Sie seien nicht nur „Diener des Herrn", sondern leisteten „Dienst am Nächsten - konkret unter beengenden Bedingungen großzügig und aufopfernd". Darin sieht sie „einen elementaren Ansatz der Barmherzigkeit für eine bessere Welt – aus Nächstenliebe, ohne Machtansprüche, in Achtung der Menschenwürde".

Für missio-Präsident Prälat Klaus Krämer ist Pfarrer Ghidey Alema aus Äthiopien einer von vielen afrikanischen Priestern und Ordensleuten, die sich in den Herkunftsländern, an den Fluchtrouten und in den Aufnahmeorten für Flüchtlinge einsetzen. „Hilfe durch Ausbildung von Menschen, die sich ihr Leben lang in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen, ist eine der wirksamsten und nachhaltigsten Formen, Entwicklung zu fördern und die Fluchtursachen in Afrika zu beseitigen", so Prälat Krämer.

Die Kollekte zum Afrikatag wurde 1891 von Papst Leo XIII. zur Bekämpfung der Sklaverei eingeführt. Sie ist die älteste weltkirchliche Kollekte der katholischen Kirche. Heute fördert missio damit die Ausbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, damit sie ihre Mitmenschen von modernen Formen der Sklaverei und Ungerechtigkeit befreien können. (iba/Na 130)

Infos im Internet unter www.afrikatag.de

Spendenkonto:
missio Aachen
Konto-Nr. 122 122
IBAN DE23 3706 0193 0000 1221 22
BIC GENODED1PAX
Pax-Bank eG, BLZ 370 601 93
Stichwort: Afrikatag 2016


Von iba

Veröffentlicht am 04.01.2016

 
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